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Ist der Druck zu hoch?

Künstliche Intelligenz

Die Künstlichen Intelligenz beschäftigt sich als Teilbereich der Informatik mit der Entwicklung von Computersystemen, die dazu in der Lage sind, selbstständig Aktionen auszuführen, für die normalerweise menschliche Intelligenz notwendig ist.

Hierzu gehörten etwa Problemlösungsfähigkeit, logisches Denken oder Urteilsfähigkeit. Es geht darum, das menschliche Gehirn zu imitieren, mit dem Ziel eine selbstlernende Intelligenz zu schaffen. Besondere Anwendungen sind etwa Spracherkennung oder Machine Learning (ML). In den letzten Jahren hat KI stark an Bedeutung gewonnen. Ein Grund hierfür ist, dass Firmen mit einer zunehmenden Datenflut konfrontiert sind, die zugleich immer schneller und effizienter verarbeitet werden muss.

Doch aktuell liegt ein immenser Innovationsdruck bedingt durch Covid-19 auf der Wirtschaft aus. Die Nachfrage nach Daten, Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Werkzeugen steigt angesichts der Pandemie spürbar und kurbelt somit einhergehende Belastungen für Unternehmen rapide an. Viele datengetriebene Firmen investierten aktuell verstärkt in KI-Fähigkeiten und haben damit begonnen, ihre internen KI- und Machine Learning-Kapazitäten zu skalieren.

Der Grund? – Die Krise!

Corona hat eindeutig seine Finger mit im Spiel, wenn es um den gesteigerten Bedarf nach KI sowie digitalen Produkten und Technologien geht.

Beim Ausbau von KI gibt es allerdings noch eine Reihe unterschiedlicher Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Der Druck auf Entwickler steigt – denn die vorherigen ethischen Bedenken sind non-existent. Aber genau diese wurde in der Vergangenheit als Hindernis gesehen, sobald es um Entscheidung hinsichtlich von KI-Einführungen ging. Neben der Moral und Ethik sahen Unternehmen v.a. im Aufbau eines geeigneten Teams eine weitere Hürde, da passende Fachkenntnisse und Expertise unerlässlich sind. Auch die Unwissenheit darüber, ob das aktuelle System für eine Integration derartig neuer Technologien ausgerichtet ist, ließ viele vor dem entscheidenden Schritt zurückschrecken. Zu guter Letzt stellte sich für unentschlossene Unternehmen auch immer wieder die Frage nach evtl. aufkommenden regulatorischen bzw. Compliance-Risiken.

Wer hat was davon?

Wer ist denn nun zu diesen Krisenzeiten die treibende Kraft hinsichtlich der KI-Einführung in den Unternehmen? Jeder Fachbereich kann nur gewinnen, daher ist eine eindeutige Beantwortung wohl kaum zu geben. Denn egal ob bessere Kundenerfahrung, produktivitätssteigerung oder Reduzierung der Kosten: KI gibt Unternehmen die Chance, sich einen Wettbewerbsvorteil nach der Zeit der Covid-19-Pandemie zu sichern.

 Wer die Wahl hat, hat die … Moral

Ein Unternehmen erfüllt seine ethischen Standards nach besten Gewissen und zahlreiche haben bereits starke Modell-Governance- und Management-Regeln im Einsatz. Dementsprechend wurden in jüngster Zeit vermehrt dementsprechend auch passend Prozesse implementiert, die der ethischen Nutzung von KI voll und ganz entsprechen.

Schön und gut, aber wer ist dafür verantwortlich, dass es auch so bleibt? Es sollte klar geregelt sein, wer KI-verantwortlich ist und die Überprüfung und Kontrolle der Modelle und Prozesse übernimmt. Denn wird dies nicht geleistet, kann dementsprechend auch nicht deren kontinuierliche Genauigkeit gewährleistet oder Modellabweichungen verhindert werden.