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Höhenangst? Absturzsicher in die Cloud!

Nächster Halt: Azure – ein Fahrplan zur Cloudeinführung

Die ganze Welt spricht davon, die größten haben es schon lange und die ersten haben nachgelegt: die Sprache ist von der Cloud und Ihrem Einsatz.

Dennoch zögerten in der Vergangenheit vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, ihre Infrastruktur und Anwendungslandschaften effizient in die Cloud zu verlegen. Durch die Entwicklungen, die wir in den letzten Monaten erfahren mussten, ist jedoch eine Migration aktueller denn je. Mehr und mehr Unternehmen setzen auf cloudbasierte Lösungen, um mit Mobilität und Flexibilität rohen Naturgewalten trotzen zu können; allerdings stellt sich die Umsetzung meist komplexer dar als erwartet. Eine Umstellung aller Systeme auf die Cloud ist keine Nacht- und Nebelaktion, die innerhalb von wenigen Stunden erledigt ist, sondern bedarf einiges an Vorbereitungszeit.

Doch jede Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt; und ein guter Anfang stellt die Auseinandersetzung mit dem offiziellen Microsoft Leitfaden dar.

1.         Strategie

Involvieren Sie alle Mitarbeiter, die an der Cloudeinführung teilnehmen, von Anfang an in die Entscheidungen. Denn für eine erfolgreiche Migration Ihrer Geschäftsdaten gilt es bereits im Vorfeld die Strategie zur Umsetzung klar zu definieren. In dieser sollten Sie auf folgende Themen eingehen und im speziellen 3 simple Fragen klar und bestimmt beantworten:

  1. Eindeutige Beweggründe: Warum wird die Cloud eingeführt?
  2. Definierte Geschäftsergebnisse: Welche Ergebnisse erwarten wir von der Einführung der Cloud?
  3. Geschäftliche Begründung: Wie wird der Erfolg des Unternehmens gemessen

2.         Plan

In Ihrem Cloudeinführungsplan halten Sie Maßnahmen fest, mit welchen die gesetzten Ziele der im Vorfeld erarbeiteten Strategie erreicht und umgesetzt werden können; er wird ein ständiger Begleiter für all diejenigen sein, die für die technische Umsetzung verantwortlich sind. Es bietet sich an, Aufgaben nicht nur mit den Strategiemetriken und -beweggründen abzugleichen, sondern diese zu priorisieren, um die Migration proaktiv zu unterstützen. Ihr Einführungsplan ist also die Summe mehrerer, kleiner Pläne:

  1. Daher sollten Sie als erstes Ihre digitalen Ressourcen erfassen, wobei dabei zu klären ist, welche bereits zur Verfügung stehen und/oder ob [zusätzlicher] Bedarf besteht. Eventuellen Mehrbedarf ermitteln Sie basierend auf den Annahmen, die sich an den Beweggründen und Geschäftsergebnissen orientieren.
  2. Ist dies erledigt, ist es anschließend empfehlenswert, eine Erstausrichtung Ihres Betriebs durchzuführen und somit Ihre Teammitgliedern zumindest in zwei spezifische Bereiche bzw. Funktionen gruppieren. Mit der Einteilung in „Team Cloudeinführung“ und „Team Cloud Governance“ stellen Sie die Balance zwischen Einrichtungsgeschwindigkeit und -kontrolle sicher.
  3. Im folgenden Part erstellen Sie dann einen Plan, in dem Sie vorhandene [Mitarbeiter-] Qualifikationslücken festhalten und Bedenken äußern. Es gilt zu klären, wie gut die Qualifikationen der Mitarbeiter auf die Cloudeinführung ausgerichtet sind und ob Partner so aufgestellt sind, dass sie die technische Implementierung unterstützen?
  4. Im letzten Schritt fassen Sie alle vorherigen Pläne zusammen und entwickeln mittels dieser Entitäten einen Cloudeinführungsplan, in dem Sie Ihre Strategie in konkreten Workloads und Ressourcen definieren.

3.         Cloudbereitschaft

Steht der Einführungsplan müssen Sie vor der eigentlichen Migration Ihre Landezone erstellen. In dieser hosten Sie später Ihre Workloads, welche Sie in der Cloud erstellen bzw. in diese migrieren möchten. Auch während dieser Phase der Cloudeinführung ist es empfehlenswert, einzelne Aufgabenpunkte abzuarbeiten und somit die Erstellung einer Landezone positiv zu beeinflussen.

  • Erfüllen der o.g. Punkte
  • Definieren von der passenden Zielzone
  • Erweitern der Zielzone
  • Vermitteln der notwendigen technischen Kenntnisse für die Cloudeinführung an Ihre Mitarbeiter

4.         Umsetzung

1.     Migration

Mit dem Abarbeiten, Umsetzen und Erfüllen aller vorherigen Punkte wartet nun, schlussendlich, die eigentliche Migration auf Sie und Ihr Team. Ihr Cloudeinführungsplan beinhaltet Workloads, die keine umfangreichen Investitionen in die Erstellung neuer Geschäftslogik rechtfertigen. Sie können Ihre Workloads mithilfe verschiedener Methoden in die Cloud migrieren: per Lift & Shift, per Lift & Optimize oder mittels Modernisierung.

2.     Optimierung

Die erstellten IT-Portfolios umfassen nun Ihre Workloads und Ideen, mit denen Sie Ihre Position auf dem Markt erheblich verbessern können. Bei den meisten Aufgaben der Cloudeinführung geht es zwar um die Migration und Modernisierung vorhandener Workloads, jedoch lässt sich der größte geschäftliche Nutzen in Bezug auf Innovationen verzeichnen. Mittels dieser stehen Ihnen neue technische Fähigkeiten zur Verfügung, welche wiederum zu einem Ausbau Ihrer geschäftlichen Funktionen führen kann. Auf diese Weise lassen sich Szenarien problemlos vergrößern und Prozesse effizient optimieren.

Fazit

Der Weg zu Wettbewerbsvorteilen für Ihr Unternehmen führt über die Cloud. Indem erfolgreiche IT-Infrastrukturen und -anwendungen durch verschiedene Phasen ablaufende Cloud-Migration effizienter, kostengünstiger und sicherer gemacht werden, sind Menschen, Daten und Prozesse auf neue Weise unkompliziert, mobil und flexibel jederzeit verbunden. Bringen Sie Geschäft und IT zusammen und profitieren Sie von der Optimierung wertschöpfender Prozesse, um neue Werte für Ihre Kunden zu schaffen.

Wollen Sie wissen, wie Sie die Vorteile der Cloud sicher für Ihr Unternehmen nutzen? Möchten Sie erfahren, welche Prozesse zuerst in die Cloud umziehen sollten? Fehlt Ihnen die für die Cloudeinführung nötige Zeit? Haben Sie vor, Kosten während des Einstiegs zu sparen? Dann sind wir Ihr Ansprechpartner. Kontaktieren Sie uns noch heute und profitieren von unserer Erfahrung und Expertise.