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Digital Days – Facility Management

Frau Dia Log beendete das Gespräch mit Freund und Schachspieler Streber Stino und ging zur Klingelanlage. Durch die Kamera sah sie, dass Opas Pfleger, Herr Mo Dern, vor dem Eingangstor stand. Sie betätigte den Knopf, wodurch dem Pfleger die Türen geöffnet wurden. Oma Anna Log hingegen stand immer noch vor dem Bildschirm und schrie diesen an: „Ich seh Sie, Herr Mo Deern. Aber die Tür scheint wieder zu klemmen. Ich kann Sie sehen…“

Facility Management Microsoft Dynamics 365

Pfleger Mo Deern betrat das Smart Home der Familie Log-Tal. „Hallo Oma Anna Log. Ich kann Sie auch sehen. Haben Sie sich wieder für mich hübsch gemacht?! Was soll denn nur Ihr Mann denken? Wie geht es Ihnen heute? …“ Sich noch seine Schutzmaske aufsetzend begrüßte er freudig die alte Frau, reichte ihr seinen Arm und zog sie Richtung Treppe.

Im Vorbeigehen nickte er Mama Dia Log zu, die Erleichterung darüber ausstrahlte, dass Pfleger Mo Dern die betagte Anna Log von der Klingelanlage wegführte bevor es zu einem erneuten Wutausbruch über die ständig neue Technik gab.

Die Treppe oben angekommen gingen die beiden in das Zimmer der Großeltern, wo Opa Tegno Log schon freudig wartete. Der alte Mann genoss die Tatsache, dass sein Pfleger anscheinend dasselbe Interesse wie er für die neuesten Gebäudetechnologien hatte wie er selbst.

Facility Management: smart in Stand

Anders als Oma Anna Log begrüßte der ehemalige und leidenschaftliche Hausmeister Herr Tegno Log jede technische und technologische Erneuerung, die kurz vor seiner Rente in seinem Betrieb eingeführt wurden. Er war der festen Überzeugung, dass mit der Instandsetzung, Inspektion und Wartung von den Objekten der Gebäudebetrieb um ein Vielfaches optimiert wurde. Vor allem die technischen Anlagen hatten ihn begeistert und sicherten, seiner Ansicht nach, den ordnungsgemäßen Ablauf.

Er sinnierte, wie schwer und unübersichtlich es zu seiner Blütezeit damals war, defekte Anlagen und diverse Meldungen ausfindig zu machen und für eine schnelle Fehlerbearbeitung zu sorgen. „Du kannst dir nicht vorstellen, welch eine Erleichterung es war, als nach der Digitalisierung all unsere Termine jederzeit und überall angezeigt wurden und somit auch omnipräsent für jeden nachvollziehbar waren.  Es galt vorher immer, so viel zeitliche Absprachen zu koordinieren: Feststellung, Beurteilung, Bewahrung der aktuellen Gebäude- und Anlagenzustände. Mit dem System hatten wir endlich eine Unterstützung, die uns bei der Abwicklung dieser Aufgaben und der zentralen Dokumentation aller relevanten Informationen geschickt unter die Arme griff.“

Während Pfleger Moo Dern sich der Kontrolle der einzelnen Vitalparameter und der Anschlüsse einzelner, verschiedener Schläuche widmete, fuhr Opa Tegno Log weiter in seinen Erklärungen fort: „Wir hatten so viele Standorte… und erst die ganzen verschiedenen Anlagen – es war schier unmöglich, den Überblick zu behalten. Nachdem unser System modernisiert wurde und wir digital arbeiteten, hatten wir jederzeit volle Kontrolle über den aktuellen Zustand und konnten problemlos den Bearbeitungsstatus der einzelnen Anlagen verfolgen – und das ohne vor Ort sein zu müssen. Dank der digitalen Schnittstelle und Kommunikation war das einfach nicht mehr nötig. Mitarbeiter können schließlich nicht immer gegenwärtig sein, um Störungen wahrzunehmen und zu melden. Hier bieten die neuen Technologien einfach ein unschlagbar hohes Niveau und Potenzial, um solche Vorgänge zu automatisieren und die Sicherheit zu erhöhen. Es war unglaublich… dieser Fortschritt wäre zu meinen Anfangszeiten nicht einmal denkbar gewesen.“

Auch nach der ambulanten Visite hörte Pfleger Mo Deern sich die Geschichten seines Patienten weiter an. Ab und an kommentierte er Aussagen oder brachte seine Meinung zum Ausdruck: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es ein immenser Luxus für Sie und Ihre Kollegen war. Allerdings stelle ich mir die Umsetzung doch sehr aufwendig vor!?“

Lachend erwiderte Opa Tegno Log: „die Umstellung war gewöhnungsbedürftig, die Umsetzung war da noch der einfachere Teil. Unsere Routine war damals so festgefahren, dass wir uns erst neu darauf einstellen mussten. Sensoren, die verbaut wurden, haben uns dank Smart Home Technik selbstständig Zustandsdaten angezeigt. Sie wurden an das System weitergeleitet. Aber der wohl größte Vorteil, den uns die Digitalisierung gebracht hat, war der Wechsel von starren Zeitfenstern zu verbrauchsabhängigen oder vorbeugenden Instandhaltungen.“

Automatisches Energiecontrolling

Interessiert erkundigte sich Mo Deern nach den Möglichkeiten, wie diese Sensoren in Wirklichkeit eingesetzt werden oder wo sie vorzufinden sind.

Opa Tegno Log dachte angestrengt nach und versuchte sich an die unzähligen Fortbildungen zu erinnern und an das, was der Redner ihm erklärt hat: „Am einfachsten ist es, wenn ich es dir am Beispiel des Energiecontrolling erkläre. Es ist so“, der alte Mann holte einen -im Rahmen seiner Möglichkeiten- tiefen Atemzug und führte seine Erklärung fort: „Im Raum verbaute Sensoren regulieren die im System vordefinierte Raumtemperatur. Das Ganze geschieht innerhalb eines definierten Zeitraums vollkommen automatisch und unter Berücksichtigung der Witterungsverhältnisse bzw. der Wetterprognose. Beispielsweise kühlen bzw. heizen Kälte- und Wärmeanlagen nicht, wenn Sensoren an Türen und/oder Fenstern melden, dass diese geöffnet sind. Auch die Beleuchtungs- und Heizungssteuerung in den Besprechungsräumen ist auf Grundlage der Reservierungsdaten im System reguliert. Bei längerer Abwesenheit vor Wochenenden oder Ferienzeiten fahren technische Anlagen automatisch herunter. Und durch die Anzeige von gegenwärtigen Energieverbräuchen in Räumen trägt zur Schaffung eines Energiebewusstseins bei allen Mitarbeitern bei.“

Der Pfleger grinste breit und freute sich, die Zusammenhänge zu erkennen. „Ach so; Sie haben mit IoT gearbeitet. In dem Fall dann kennen Sie sich doch wahrscheinlich selbst am besten aus mit den ganzen Apparaten und Schläuchen an Ihrem Bett aus.“, der Pfleger machte eine ausschweifende Handbewegung deutete auf die ganzen Kabel und Schläuche. Er blickte sich dabei kurz um und entdeckte Klein Tech Nick in der Tür stehen, der stolz seinen fertig gebauten Roboter in der Hand hält. Wissbegierig macht der kleine Junge große Augen und trat ins Zimmer.

Was hat Klein Tech Nick mitbekommen? Kann Mo Deern dem Jungen mit seinem Wissensdurst behilflich sein?

All die Fragen und vieles mehr wird nächstes Mal geklärt.